…oder besser als Digitale Sprachassistenten bekannt.

Nach der mobilen Kommunikation rollt eine neue Welle auf uns zu. Die der Digitalen Sprachassistenten.

Amazon Echo mit Alexa und Alexa Voice Service, Google Assistant mit Google Home und Google Actions, Samsung mit Bixby, Siri mit Homekit, Microsoft mit Cortana und Cortana Devices, und viele/s mehr…
Die oben genannten Sprachassistenten sind aktuell noch wenig smart. Denn, der Nutzer muss sich der Technik anpassen und nicht umgekehrt. Dies liegt zurzeit noch an vielen Umständen.

Jedoch lässt sich erkennen, wohin die Reise hingeht.

Stattdessen gewinnt das „Internet of Voice = IoV“ als Teil des „Internets der Dinge“ (Internet of Things = IoT) und z.B auch „Smart Home“ sehr schnell immer mehr an Bedeutung. Der Wachstumsmarkt in diesem Bereich ist enorm und die Nachfrage ungebrochen. Aktuell steht beim Nutzer noch die Hardware im Vordergrund und weniger der damit verbundene Service.

In 2016 sollen bereits in den USA über 1/5 der Suchanfragen bei google von Sprachassistenzsystemen ausgegangen sein (Keine bestätigte Quelle!). Tendenz steigend.  Sprachassistenten und Sprachassistenzsysteme bieten neue Möglichkeiten der Interaktion mit dem Nutzer und ermöglichen es, neue Nutzersegmente anzusprechen die bisher von der digitalen Welt vielleicht eher Abstand genommen haben.
Dabei kann in naher Zukunft auch das Profiling mit eingebunden werden. Einfacher ausgedrückt. Da ich als Nutzer immer ein Nutzerprofil bei den Digitalen Sprachassistenten benötige, wird es in Zukunft möglich sein, nutzerspezifische Antworten zur Verfügung zu stellen.

Dies soll an einem Beispiel verdeutlicht werden. Gebe ich heute in den Browser eine URL ein, gelangt der Internetnutzer auf eine Webseite die sich maximal in der Sprache unterscheidet. Zukünftig wird es bei Digitalen Sprachassistenten möglich sein, den Nutzer zu identifizieren und entsprechenden nutzerspezifischen Content auszuliefern.
Diese Möglichkeiten eröffnet viele neue Wege den Nutzer noch genauer mit Informationen zu versorgen, als dies bisher der Fall war. Gleichzeitig verändert dies auch die Contentaufbereitung beim Publisher. Dieser muss noch mehrere nutzerspezifischen Informationen erstellen, aufbereiten, managen und planen. Dabei stehen gerade Agenturen hoch im Kurs diese Aufgaben zu meistern.

Einfach wird es nicht, aber es wird sich lohnen.

Auch hier gilt wieder die Maxime, wer sich schnell und mit Ziel dieser Herausforderung annimmt, wird der „First-Mover“ sein, der das Feld als Erster besetzt. Alle weiteren Marktteilnehmer müssen sich das erworbene Know-How erst erschaffen und laufen dem Markt so hinterher.

Aktuell sehen wir dieses Phänomen bei der deutschen Automobilindustrie, die dem Markt für Elektrofahrzeuge und entsprechend Versorgung hinterherlaufen. Getrieben von Tesla (die hier ein exzellentes Marketing betreiben) und Renault Zoe (meist verkauftes E-Auto in Europa. Quelle).

Genau wie 2007 als Steve Jobs das erste Smartphone vorstellte, konnte keiner ahnen, welche Welle hier in Gang gesetzt wurde. Doch, im gleichen Jahr war dieses Smartphone nur belächelt worden. 12 Monate später stellte Steve Jobs das erste SDK (Software Developer Kit) für die Erstellung von Apps vor. Entwickler konnten nach Vorgaben eigene Apps entwickeln und diese in einem zentralen Store anbieten. Das sollte Hoheit von Apple sein. Doch Apple gab diese Hoheit auf und der Erfolg ist bekannt.

So oder so ähnlich könnte es auch auf dem Markt der Digitalen Sprachassistenten aussehen.

Wir werden in 2017 sehen, wie die Verkaufszahlen am Black Friday, Black Week, Cyber Monday und das Weihnachtsgeschäft von Digitalen Sprachassistenten aussehen und wie viele dieser Geräte dann bei uns im Wohnzimmer, Küche und Co. stehen und wie diese genutzt werden.

Stay tuned.